Protokoll aus einer Audiodatei erstellen, das man nachprüfen kann
Veröffentlicht am 6. Oktober 2026 · Lesezeit: 3 Min.
Die Mitgliederversammlung des Vereins ist vorbei, die Aufnahme liegt auf dem Handy, und bis zum Wochenende soll das Protokoll an alle gehen. Abtippen dauert Stunden. Ein automatisches Protokoll nimmt Ihnen das Abtippen ab, aber dann kommt die Frage: Stimmt das so? Diese Anleitung zeigt, wie Sie aus einer Audiodatei ein Protokoll erstellen, bei dem sich jeder Punkt prüfen lässt.
1. Aufnehmen, mit Zustimmung
Sagen Sie zu Beginn, dass aufgenommen wird, und holen Sie die Zustimmung der Anwesenden ein. Das gilt für die Vorstandssitzung genauso wie für das Teammeeting.
Für eine gute Aufnahme reicht meist ein Handy in der Mitte des Tisches. Hall, Nebengeräusche und große Abstände führen zu mehr Fehlern im Transkript.
2. Datei hochladen
SonaFact nimmt viele Audio- und Videoformate an, auch Sprachnachrichten aus WhatsApp und Telegram. Sie können bis zu 20 Dateien auf einmal hochladen oder direkt im Browser aufnehmen. Haben Sie eine Aufzeichnung aus Teams oder Zoom als Datei gespeichert, laden Sie sie wie jede andere Datei hoch. Eine direkte Verbindung zu Teams oder Zoom gibt es nicht, und es kommt kein Bot in Ihr Meeting.
3. Sprecher benennen
Die Sprecher werden automatisch getrennt. Geben Sie jedem Sprecher einmal den richtigen Namen, zum Beispiel „Vorsitzende“ oder „Kassenwart“. Die Änderung gilt im ganzen Transkript. Hat das Programm zwei Personen vermischt, verschieben Sie die Äußerung zur richtigen Person.
4. Protokoll erstellen
Wählen Sie als Dokument das Protokoll. Es enthält die Teilnehmenden, die Beschlüsse, die Aufgaben mit Personen und Fristen und eine kurze Zusammenfassung. Jeder Punkt ist mit der Stelle in der Aufnahme verknüpft, an der er gesagt wurde.
Prüfen Sie vor dem Versenden vor allem die Punkte, auf die es ankommt, etwa einen Beschluss über Geld oder eine Frist. Ein Klick führt zur Stelle in der Aufnahme, und Sie hören, was wirklich gesagt wurde. Unsichere Wörter sind im Transkript unterstrichen, so sehen Sie schnell, wo sich das Nachhören lohnt.
5. Zitate prüfen
Soll ein Satz wörtlich ins Protokoll? Die Zitatprüfung zeigt, ob er in der Aufnahme genau so gefallen ist, und springt zu dieser Stelle.
6. Eigene Vorlage für Ihr Gremium
Hat Ihr Verein oder Ihre Firma ein festes Protokollschema, etwa Tagesordnungspunkte, Abstimmungsergebnisse und nächste Sitzung? Dann legen Sie es als eigene Vorlage an. Im Starter-Tarif sind 3 eigene Vorlagen enthalten, in Pro 10 und in Studio 30.
Das Protokoll kann auch in einer anderen Sprache als die Aufnahme entstehen.
7. Exportieren und teilen
Laden Sie das Protokoll als DOCX, PDF, TXT oder Markdown herunter. Oder teilen Sie es per Link. Die anderen können dort kommentieren, ohne Begrenzung bei Links und Kommentaren.
Datenschutz
Aufnahmen, Transkripte und Protokolle werden in der EU gespeichert und verarbeitet, verschlüsselt. Wir trainieren keine KI damit. Mehr dazu auf der Seite Transkription und DSGVO.
Kosten
Kostenlos: 3 Transkriptionen pro Tag, bis zu 30 Minuten pro Datei, unbefristet und ohne Kreditkarte. Für längere Sitzungen gibt es Starter für 9 € im Monat (Eurozone; andere Währungen auf der Preisseite): 20 Stunden pro Monat, Dateien bis 3 Stunden, 10 KI-Aufgaben pro Tag. Wer nur einmal ein Protokoll braucht, kann auch einen Zugang für 30 Tage ohne Verlängerung kaufen.
Probieren Sie es mit Ihrer eigenen Aufnahme
Der kostenlose Tarif gibt Ihnen 3 Transkripte pro Tag, je bis zu 30 Minuten, ohne Karte — genug, um Transkript, Sprecher und Editor selbst zu beurteilen.
SonaFact kostenlos testenMehr aus dem Blog
- 20. Oktober 2026
Audio in Text umwandeln, kostenlos: Sprachmemo, MP3 und WhatsApp-Sprachnachricht
So wandeln Sie Audio kostenlos in Text um: welche Dateien gehen, wie Sie vorgehen, was der kostenlose Tarif kann und wann sich ein Upgrade lohnt.
Artikel lesen → - 20. Oktober 2026
Zitate aus dem Interview vor der Veröffentlichung prüfen
Für Redaktionen und freie Journalisten: Wie Sie ein Zitat vor dem Druck mit der Aufnahme abgleichen und Abweichungen Wort für Wort sehen.
Artikel lesen → - 6. Oktober 2026
Interviews für die Bachelorarbeit transkribieren und sicher zitieren
Schritt für Schritt: Interviews aufnehmen, transkribieren, pseudonymisieren und für MAXQDA, NVivo oder ATLAS.ti exportieren. Kostenlos: 3 Transkriptionen pro Tag.
Artikel lesen → - 6. Oktober 2026
Transkription und DSGVO: Was Sie prüfen müssen und was SonaFact übernimmt
Transkription nach DSGVO: Einwilligung, AVV, Löschfristen und Datenminimierung. Was Sie selbst klären und was SonaFact mit Ihren Aufnahmen tut.
Artikel lesen → - 29. September 2026
Ein Interview transkribieren: ein praktischer Leitfaden
Von der Aufnahme zum zitierfähigen Transkript: richtig aufnehmen, vor dem Zitieren prüfen, Sprecher benennen und exportieren.
Artikel lesen → - 29. September 2026
SRT oder VTT: Welches Untertitelformat brauchen Sie?
Der Unterschied zwischen SRT- und WebVTT-Untertiteln, welches Format Webplayer, YouTube und Videoschnittprogramme erwarten und wie Sie ohne Zeitverlust umwandeln.
Artikel lesen → - 29. September 2026
Sieben Fragen, bevor Sie Aufnahmen bei einem Transkriptionsdienst hochladen
Wo Aufnahmen gespeichert werden, ob sie KI trainieren, wer sie sonst verarbeitet und was „löschen“ wirklich heißt — eine Checkliste für vertrauliche Aufnahmen.
Artikel lesen →